Ein Pelletgrill mit viel Grillfleisch

Der Alleskönner: Wie funktioniert ein Pelletgrill?

Pelletgrills sind ein US-amerikanischer Trend, sind aber seit einigen Jahren auch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Die mit Holzpellets betriebenen Grills gewinnen auch hierzulande also stetig an Popularität. Das hat dazu geführt, dass im Angebot an Pelletgrills für jeden Geldbeutel etwas dabei ist.


Doch wie funktioniert so ein Pelletgrill überhaupt und für welche Art von Grillgut ist er geeignet?

Kann man auf einem Pelletsmoker die gleichen Gerichte zubereiten wie auf dem Gas- oder Holzkohlegrill?

Mit welchen Anschaffungskosten muss man rechnen und wie hoch sind die laufenden Kosten?

Im folgenden Beitrag beleuchten wir alle Vorteile des Pelletgrill und klären über Funktionsweise und Anwendungsgebiete auf.

 

 

Funktionsweise des Pelletgrill

Wie ein Pelletgrill betrieben wird, ist schnell erklärt - denn es handelt sich um ein ganz einfaches Prinzip.

Der Pelletgrill beziehungsweise die in ihm enthaltene Regelungseinheit muss mit Strom versorgt sein, damit er funktioniert.
Der Stromverbrauch ist jedoch sehr klein, weil der Pelletgrill die Energie zum Heizen aus den Pellets raushollt und die Elektrizität nur für die elektrischen Bauteile notwendig ist.

Zuvor oder anschliessend befüllt man einen speziellen Behälter im Grill mit
Grillpellets.
Das sind speziell für diesen Zweck hergestellte, reine Holzpellets, die aus Holzspänen zu kleinen Presslingen verarbeitet werden.


Mit Hilfe einer Förderschnecke gelangen die Pellets aus dem Pelletbehälter in den Brennraum des Smokers.
Dort verbrennen sie und produzieren viel Hitze und Rauch, die sich im Garraum verteilen.

Da sich zwischen Brennraum und Grillrost meist ein Hitzeschutzblech und eine Fettablaufwanne befinden, grillt das Grillgut indirekt.
Das bedeutet, das Grillgut bekommt keine direkte Hitze, sondern lediglich Konvektions- und Strahlungswärme ab.

Es gibt jedoch auch Pelletgrills, mit denen direkt Grilliert werden kann.
Diese Modelle können unter folgendem Link gefunden werden: >Link<


Hat man den Grill gerade erst eingeschaltet und die ersten Pellets verbrennen im Brenner, zeigen sich dort in der Regel einige Rauchschwaden.
Während des restlichen Betriebs aber sieht man kaum noch Rauch.

Das liegt daran, dass die Pellets sehr gleichmässig verbrennen, wodurch nur wenig sichtbarer Rauch entsteht.
Der Vorteil: Das Grillgut nimmt einen dezenten Rauchgeschmack an. Ausserdem erhält man den bei eingefleischten Grillliebhabern so beliebten Rauchring - einen roten Ring direkt unter der Fleischoberfläche.

Je nach Pelletsorte, lassen sich so unterschiedliche Geschmacksergebnisse erzeugen.


Pelletgrill verfügen über eine Steuerungseinheit, mit deren Hilfe man verschiedene Temperaturen einstellen kann.
Welche Temperaturen der Grill erreicht, hängt vom jeweiligen Modell ab.
In der Regel handelt es sich um Temperaturen zwischen 75 und 350 Grad Celsius. 

Grills mit der "Direkten Grill Funktion" können über der Flamme Temperaturen bis zu 450 °C erreichen.

Und das bereits nach kurzer Zeit!
Schnell eine Bratwurst zu grillen ist daher bei diesen Grills möglich.

Diese Modelle können unter folgendem Link gefunden werden: >Link<

 

Welche Pellets kommen in den Pelletgrill?

Holzpellets für Pelletheizungen werden auch in der Schweiz schon länger verwendet.
Diese unterscheiden sich aber grundlegend von den Pellets, die man in einen Pelletgrill gibt.

So werden die Heizpellets aus Holzabfällen hergestellt, die Grillpellets dagegen aus sortenreinen Hölzern.

Diese enthalten weder Abfälle noch Schadstoffe und können somit bedenkenlos für die Zubereitung von Lebensmitteln verwendet werden.


Grillpellets verbrennen nahezu rückstandslos.
Das bedeutet, im Brenner bleibt nur sehr wenig Asche zurück.

Die Reinigung eines Pelletgrill fällt daher sehr leicht, denn man muss ihn lediglich ab und zu aussaugen.
Hierzu eignet sich ein günstiger Aschesauger perfekt!

Ein weiterer Vorteil ist, dass es sich beim Grillen mit Holzpellets um eine sehr umweltschonende Art des Grillens handelt.


Inzwischen gibt es unzählige Grillpellets mit verschiedenen Aromen. Auf pelletgrill.ch gibt es neben Obsthölzern wie Kirsche, Apfel und Pfirsich auch intensivere Räucheraromen wie Mesquite, Hickory und Eiche.

 

Welches Grillgut kann man auf einem Pelletgrill zubereiten?

Pelletgrill sind aufgrund der grossen Temperaturspanne, die sie abdecken, wahre Alleskönner.

So kann man im Pelletgrill heiss räuchern, aber auch klassische Barbecue-Temperaturen erreichen.

Auf dem Pelletgrill gelingen beispielsweise Brisket oder Ribs sehr gut. Low & Slow-Grillen ist also genauso gut möglich wie das scharfe Anbraten von Steaks oder das Backen von Kuchen oder Pizza.


Noch dazu ist die Steuerung eines Pelletgrill kinderleicht und lässt sich mit der einfachen Handhabung eines Gasgrills vergleichen. Man muss den Grill lediglich einschalten, Temperatur einstellen, aufheizen lassen und kann dann loslegen.


Der Auswahl des Grillguts für den Pelletgrill sind also keine Grenzen gesetzt. Natürlich hängt das Ergebnis aber auch von den Möglichkeiten des jeweiligen Geräts ab.

Gerichte wie Steak und Pizza geraten am besten bei möglichst hohen Temperaturen, also auf Pelletgrills, die viel Hitze produzieren (315 °C).

Der grösste Vorteil des Pelletgrills ist aber in jedem Fall das tolle Holzaroma, das durch den gleichmässigen und dezenten Rauch entsteht.

Dieses lässt sich kinderleicht und ganz individuell durch die Wahl der favorisierten Holzsorte bestimmen.

 

Smarte Gadgets bei neueren Modellen

Viele neuere Modelle bringen smarte Gadgets und neuartige Funktionen mit. Einige Varianten lassen sich sogar aus der Ferne steuern.

Manche Hersteller haben sogar spezielle Apps eingerichtet, die über eine WLAN-Antenne mit dem Grill synchronisiert werden können.

In der App kann der Benutzer zahlreiche wichtige Informationen für das optimale Grillergebnis sehen.
Dazu gehören beispielsweise die Temperatur im Grillraum und die entsprechenden Sollwerte.
Diese lassen sich jederzeit neu regeln.

Ausserdem gibt es häufig einen Timer mit Alarmfunktion, man kann den Pumpendruck ändern und den Pelletstand kontrollieren.

Eine wirklich nützliche Spielerei einiger Hersteller sind integrierte digitale Fleischthermometer, die die Kerntemperatur messen.
Der Benutzer kann entsprechende Zielwerte vorgeben und wird über das Smartphone in Kenntnis gesetzt, wenn die vorgegebene Temperatur erreicht ist.

 

Fazit: Die Vorteile eines Pelletgrills

Pelletgrills bringen zahlreiche Vorteile mit sich, die man als echter Grillfan nicht verpassen sollte.

Neben der einfachen Bedienung und der sauberen Handhabe gehören auch die kurze Aufheizzeit und die konstante Hitze zu den Trümpfen des Pelletgrills.

Ausserdem lässt sich die gesamte Grillfläche zur Erzeugung von indirekter Hitze nutzen.
Das Ergebnis ist das wunderbar dezente Raucharoma am Grillgut, das niemand missen möchte.


Pelletgrills locken mit grösserer Vielseitigkeit der Zubereitungsoptionen im Vergleich zu Gasgrills. Zudem ist die Handhabung völlig ungefährlich.

Die Steuerung ist überaus präzise und auch für den unerfahrenen Griller ein Kinderspiel. Für Umweltbewusste wiegt ausserdem das Argument, dass es sich bei Holzpellets um einen nachwachsenden Rohstoff handelt.
Das Grillen mit ihnen ist also besonders nachhaltig.

Zudem erreichen die meisten Smoker sehr lange Brennzeiten, ohne dass man Pellets nachfüllen müsste (>13 Stunden)


Pelletsmoker sind grossartige Geräte, mit deren Hilfe jede Art von Grillgut zum absoluten Genuss wird.

pelletgrill.ch bietet eine Reihe interessanter Modelle für jeden Geldbeutel sowie zahlreiche Holzpellets mit verschiedenen Aromen.

Alles in allem: Ein Pelletsmoker ist eine einfache und besonders leckere Art, Fleisch, Fisch, Gemüse und anderes Grillgut zuzubereiten.

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